Die Coronakrise und ihre wirtschaftlichen Folgen

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Wirtschaftlicher Stillstand weltweit und seine Nachwehen

Weltweit hält das Coronavirus, kurz Covid19, die Welt in Aufruhr. Nicht nur Menschenleben sind in Gefahr, sondern auch die Weltwirtschaft scheint eine nie dagewesene Krise zu erleiden. Eine Krise, deren Tragweite wohl einige Jahre andauern und viele Menschen in finanzielle Nöte reißen wird. Niemand hätte mit einer Pandemie rechnen können, gleichwohl die Virologen stets auf der Hut waren.

Als Covid19 die Welt in die Knie zwang

Im chinesischen Wuhan ausgebrochen, schien das Coronavirus noch in weiter Ferne. Die vermeidliche Selbstsicherheit mit denen Politiker weltweit die anfängliche Epidemie herunter spielten, wird wohl in den
Köpfen der Betroffenen niemals verstummen.

Denn spätestens ab dem 22. Februar des Jahres 2020 stand die Welt geschockt der Pandemie ungehindert gegenüber. Denn Italien war das erste schlimm betroffene europäische Land, wo mittlerweile, stand April 2020, über 115.000 Infizierte und 15.000 Verstorbene dem Virus zum Opfer fallen. In der Zeit, wo in Italien bereits das systematische Chaos ausbrach, die chinesische und italienische Regierung Millionen Menschen in die Quarantäne zwang, zeichnete sich noch immer in vielen Ländern keine großartige Besorgnis ab.

Das Leben ging weiter und in Deutschland beispielsweise musste unbedingt noch der Karneval als dicke wirtschaftliche Einnahmequelle erfolgen, ehe Heinsberg zum Sinnbild einer möglicherweise „fatalen“ politischen Fehleinschätzung wurde. Denn hier wurden die ersten Fälle bekannt, welche jedoch nicht lange warten sollten, ehe in Deutschland mit knapp 93.000 Infizierte und über 1000 Todesopfer folgten.

Weltweit sind die Zahlen drastisch gestiegen, gleichwohl anfänglich jeder wohl gerne den Vergleich „Grippe“ in den Raum warf. Italien, die USA, Frankreich, Deutschland, Spanien und China sind wahre Kernzentren, wobei all diese Länder bereits das chinesische Millionen-Ausbruchsgebiet Wuhan längst überholt haben, was die Anzahl der Infizierten und Opfer anbelangt.

Da verwundert es nicht, dass schnell die Wirtschaft die ersten Anzeichen eines Abfalls an der Börse abzeichnete und jetzt, wo in vielen Ländern Imbisse, Restaurants, Bekleidungsgeschäfte & Co geschlossen haben sowie das öffentliche Leben fast still steht, auch wirtschaftliche Folgen zu erwarten sind.

Wie gut kann die Weltwirtschaft das Coronavirus überstehen?

Der weitreichende Kreislauf der weltweit anbahnenden Wirtschaftsflaute lässt sich wohl kaum leugnen. Der weltweite Stillstand macht vor vielen Berufszweigen keinen Halt und die Folgen sind nicht absehbar. Während in den USA bereits 6,6 Millionen Menschen Anträge auf Arbeitslosengeld gestellt haben, sind nahezu 500.000 Anträge auf Kurzarbeitergeld in Deutschland eingegangen. Die Auswirkungen sind deutlich.

Maredo und Vapiano sind insolvent. Viele Kleinbetriebe, Selbstständige und mittelständige Unternehmen wissen nicht, wie sie die nächsten Wochen überstehen sollen und was passiert in Deutschland? Soforthilfen werden geboten, die Regelungen zum Hartz-IV werden gelockert und für größere
Unternehmen gibt es Kredite schneller, welche zinsgünstig sind. Doch ist das wirklich die mögliche Rettung? Wahrscheinlich weiß es niemand.

Die Frage, ob und wie eine Wirtschaft dies so gut wie unbeschadet überstehen kann, stellt sich immer. Die Entscheidungen, Deutschlands Wirtschaftszweige bis auf lebensnotwendige Branchen auf 0 zu fahren, fiel auch der Politik nicht leicht. Allerdings sind die Folgen nicht planbar und viele Betriebe üben scharfe Kritik.

Wieso Kredite statt Förderungen? Wer nimmt in einer solch schwierigen Phase Kredite auf, wenn diese nicht zurückgezahlt werden können? Lockerungen der Hartz IV Regelungen? Da möchte doch keiner hin!
Das sind nur ein Teil der Kritiken und wie geht es Ihnen?

Wir wollen Ihre Erfahrungen zur aktuellen Coronafinanz- und wirtschaftskrise

Es wird klar sein, dass es viele neue Arbeitslose geben wird. Manche Betriebe werden auch mithilfe der Förderungen nicht weit kommen und andere kommen nicht in den Genuss der Förderungen sowie Kredite. Einige haben bereits geschlossen, viele haben keine Zukunft mehr und andere blicken in eine ebenso ungewisse Zukunft.

Jetzt sind Sie gefragt, erzählen Sie uns von Ihrer aktuellen Krise, was bedrückt Sie und was möchten Sie, dass wir anderen Lesern mit auf dem Weg geben – schreiben Sie uns!

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  • Autor: Tina Müller (übertragen an Marcel Rübesam am 05.04.2020)
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