Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung als Alternative zur Berufsunfähigkeit

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Haben Sie sich bereits Gedanken darüber gemacht, was passieren wird, wenn Sie einmal älter und gebrechlicher werden?

Was passiert, wenn Sie plötzlich nicht mehr in der Lage sind, Ihren bisherigen Beruf auszuführen, haben Sie vorgesorgt? Von der klassischen Erwerbsunfähigkeitsrente hat sich der Staat nämlich längst verabschiedet, und wenn die Rente nicht mehr zum Überleben ausreicht, muss privat
mithilfe der Erwerbsminderungsrente, welche die Erwerbsunfähigkeitsversicherung umfasst, nachgebessert werden. Hier erfahren Sie daher das Wichtigste zur eigenen Vorsorge in Kürze.

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist anders als die bekannte BU

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist etwas strenger in der Reglementierung und bietet dafür mehr. Denn wer bereits 50 Prozent seiner bisherigen Arbeitskraft nicht mehr aufbringen kann, wird von dieser
begünstigt. Dafür ist sie aber auch für bestimmte Berufsgruppen, die körperlich arbeiten, unglaublich kostspielig im Monat. Und vorausgesetzt ist immer ein Gesundheitszeugnis, welches natürlich die
Monatsbeiträge in die Höhe schießen lassen kann.

Während die Erwerbsunfähigkeitsversicherung schon eingreift, sobald Versicherte nicht mehr als 3 Stunden pro Tag arbeiten können. Das ist ein erheblicher Vorzug. Zumal auch Azubis, Studierende, Selbstständige und ältere Damen sowie Herren sich jederzeit absichern können, was bei der
Berufsunfähigkeitsversicherung teilweise nicht möglich ist.

Sogar psychische Ursachen können als Erwerbsminderung anerkannt werden und sobald alle Voraussetzungen erfüllt sind, zahlt die beliebte EU-Versicherung monatlich die entsprechenden Gelder aus.

Diesen Schutz bietet der Staat bei der Erwerbsunfähigkeit

Natürlich zahlt die Erwerbsminderungsrente noch der Staat. Jedoch anpassend zum letzten Bruttogehalt und den Versicherungsjahren kommt hier selten sehr viel Ertrag heraus. Ab 1961 Geborene
müssen zudem mit hohe Einbußen rechnen, denn sie erhalten nur noch eine volle Rente vom Staat, wenn sie weniger als drei Stunden pro Tag arbeiten können. Die Deutsche Rentenversicherung teilte zum
Beispiel mit, dass 2019 circa 750 Euro pro Monat an erstmalige Bezieher der
Erwerbsminderungsrente ausgezahlt wurden und in vielen Teilen Deutschlands reicht dies ganz sicher nicht zum überleben aus.

Privat vorsorgen hat daher heutzutage fast schon Hochkonjunktur, wenn man später vor finanziellen Sorgen geschützt werden möchte. Da kann die Erwerbsunfähigkeitsversicherung nebenbei privat noch erhebliche finanzielle Sicherheiten bringen und sie ist deutlich günstiger als eine Berufsunfähigkeitsversicherung, auch für Risikoberufe wie den Maurer, Dachdecker & Co.

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist für jeden eine sinnvolle Absicherung im Alter

Die Sinnhaftigkeit einer privaten Erwerbsunfähigkeitsversicherung sehen viele Versicherte immer kritisch. Denn sie halten sich nur vor Augen, dass sie monatlich einen Beitrag abgeben müssen, um später besser finanziell dazustehen. Doch allein Berufsanfänger haben in den ersten 5 Jahren kaum einen Versicherungsschutz und würden schon Gutes damit tun, einen geringen Monatsbeitrag zu zahlen, um sich für den Fall der Fälle abzusichern.

Auch Selbstständige kommen leichter in die Erwerbsunfähigkeitsversicherung und sind somit im Alter
finanziell abgesichert, wenn die eigene Arbeitsleistung leider nicht mehr so möchte, wie man es sich in jungen Jahren eigentlich ausgemalt hat.

Insbesondere Berufsgruppen mit starker körperlicher Belastung sind in der
Berufsunfähigkeitsversicherung teurer pro Monat als bei der Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Und allein das spricht dafür, dass die private vorsorgliche Unfähigkeitsversicherung für alle, auch in jungen Jahren und im Azubi- und Studierleben sinnvoll ist, um sich für alle Eventualitäten passend finanziell absichern zu können.

Denn die Erwerbsunfähigkeitsversicherung greift dann ein, wenn nicht mehr als 3 Stunden pro Tag möglich sind, egal wie alt der Versicherte ist.

Bei Gesundheitsfragen immer ehrlich antworten

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich nebenbei privat noch für eine eventuelle Erwerbsunfähigkeit abzusichern, dann bitte auf die Fragen achten, die Versicherungsunternehmen Ihnen stellen. Denn diese
müssen absolut ehrlich beantwortet werden, denn bei Krankenkassen etc. kann die Versicherung im Ernstfall die Unterlagen einfordern oder von Ihnen erbitten, um den Versicherungsfall zu prüfen.

Nur wer ehrlich die entsprechenden Versicherungsunterlagen ausfüllt, wird auch in den Genuss der finanziellen Sorglosigkeit kommen. Denn wer unehrlich vor Jahren die Versicherung abgeschlossen hat, muss im Ernstfall um den Versicherungsschutz bangen.

Eine private Erwerbsunfähigkeitsversicherung kann nie schaden

Je früher, desto besser für Sie. Wer rechtzeitig schon in jungen Jahren diese Versicherung abschließt oder Eltern für ihre Kinder, der profitiert von deren verbesserten Konditionen. Doch es ist nie zu spät, eine
Erwerbsunfähigkeitsversicherung abzuschließen und deswegen sollten Sie sich schnell entscheiden, ob Ihnen der monatliche Beitrag wirklich zu viel erscheint oder die Zukunft unter finanzieller Sicherheit es Ihnen wert ist, wenn Sie nicht mehr so aktiv am Arbeitsleben teilhaben können, wie Sie eigentlich gedacht haben.

Copyright

  • Autor: Tina Müller (übertragen an Marcel Rübesam am 05.04.2020)
  • Bildnachweis
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