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Wahrscheinlich hast Du den Begriff „Umschuldung“ schon das eine oder andere Mal gehört oder? Hinter der Begrifflichkeit steckt viel Gutes und aus diesem Anlass wollte ich an dieser Stelle nicht mit der Erklärung für eine Umschuldung warten. Immerhin kannst Du so viel Geld sparen und wieder einen verbesserten Überblick genießen. Das ist meiner Meinung nach immer ein Grund, warum Du mal schauen solltest, ob auch für dich eine Umschuldung infrage kommt.

Was ist eigentlich eine Umschuldung?

Viele verstehen unter der Umschuldung, dass alte Schulden mittels einem Kredit beglichen werden, sodass am Ende nur an einer Stelle monatlich eine Tilgungsrate ausgegeben werden muss. Das könnte man auch genau so verstehen, aber in den seltenen Fällen wird dieses Vorhaben der Umschuldung funktionieren. Denn wer gibt mit der Schufa-Auskunft schon einen Kredit heraus, wenn Du verschuldet bist? Siehst Du. Denn eigentlich ist es so, dass eine Umschuldung den Vorgang bezeichnet, dass wenn Du mehrere Kredite laufen hast, diese mittels der Umschuldung begleichen kannst und Du dadurch den Zinssatz veränderst, die Laufzeiten und nur noch an einer einzigen Stelle abzahlen musst. Einen besseren Überblick hast Du so zu verzeichnen, aber gleichzeitig sparst Du auch an Zinsen, die Du monatlich sonst an etlichen Stellen ausgeben musst. Es kann dadurch auch die Monatsrate verringert werden und deswegen ergibt es Sinn, wieso so viele eine Umschuldung in Betracht ziehen.

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Bei Umschuldungen musst Du auf Deine bisherigen Konditionen achten

Selbstverständlich wissen die Banken längst um die Möglichkeiten, dass Kreditnehmer vorzeitig durch eine Umschuldung die Zinsen einsparen. Für Banken ist dieses Vorgehen aber meist mit Verlusten versehen, weil sie auf die gesamte Monatsrate und Laufzeit die Zinsen berechnen und dadurch erst Gewinn erwirtschaften. Wenn Du zum Beispiel bei der Bank 1 14.400,00 Euro als Kredit angenommen hast und noch für 36 Monate bei einem Zinssatz von 8% p.a monatlich 400 Euro zahlen musst, ergibt sich eine Gesamtsumme von 12.817,33 Euro. Du kannst mit der Umschuldung aber sparen. 36 Monate und monatlich 380,76 Euro zu einem Zinssatz 4,50% p.a ergeben eine Ersparnis von 692,65 Euro, die Du in der gesamten Laufzeit weniger zahlen müsstest, wenn Du dich für eine Umschuldung entscheidest. Also verstehst Du natürlich auch, wieso es den Banken immer wieder unangenehm ist, wenn sie vorzeitig die Kredite getilgt wissen, weil Du mit einer Umschuldung sparen kannst. Achte also bitte darauf, ob Deine Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung nimmt, und wenn ja, wie hoch diese ausfällt. Solange Du weiterhin sparen kannst, hast Du gewonnen.

Eine Umschuldung kann auch beim Dispokredit genutzt werden

Millionen von deutschen Bundesbürgern ist der hohe Zinssatz bei einem kurzfristigen Dispo kaum bewusst. Es gilt schließlich, nur vorübergehend die finanziellen Engpässe zu verringern. Doch wer einmal im Dispokredit zu horrenden Zinssätzen drin steckt, kommt schwer wieder heraus. Was eigentlich auch ganz logisch und von den Banken gewollt ist. Man stelle sich vor, dass Du Dein Konto auf 1000,- Euro ins Minus gezogen hast. Dein Lohn beträgt 1500,- Euro und schon hast Du am Ende des Monats Dein Dispo ausgeglichen, aber nur noch 500,- Euro zum leben. Es ergibt also Sinn, dass dann sofort wieder überzogen wird und so geht es immer weiter und weiter. Dadurch entstehen hohe Zinsen, meist sogar im zweistelligen Bereich und Banken verdienen daran sehr gut. Deswegen ist die Umschuldung hier absolut empfehlenswert, damit Du die hohen Zinsen bei einem Dispokredit vermeiden kannst und Du an Zinsen sparst.

Eine Umschuldung kann mehrere Darlehen ablösen

Wenn Du eine gute Bonität hast, viele Sicherheiten und einige Kredite, dann ist die Umschuldung umso empfehlenswerter. So musst Du nicht an zehn Stellen monatlich 10 bis 400 Euro zahlen, sondern bald nur noch an einer Stelle abzahlen. Dadurch sparst Du nicht nur Zinsen, sondern auch den gesamten Papierkram wird erleichtert. Vielleicht ist es aus diesem Anlass sinnvoll, dass Du mehrere Kredite gleich durch eine Umschuldung ausgleichst und so nur noch eine Zahlungsstelle benötigst. Wie würdest Du dies auch organisatorisch bezeichnen? In meinen Augen ist es gut, wenn Du an Zinsen sparst, am Ende der Laufzeiten weniger Geld zahlen musst und dadurch einen besseren Überblick erhältst.

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Berechne mit Deiner Bank eine vorzeitige Ablösung der Kredite aus

Abschließend würde ich Dir in jedem Fall empfehlen, dass Du mit Deinen bisherigen Kreditgebern sprichst und sie von Deinem Vorhaben der Kompletttilgung in Kenntnis setzt. Dadurch kann ausgerechnet werden, wie viel Du bis zum Datum XX zahlen musst und welche Restsumme noch fällig ist. Dann ist es viel einfacher, den alten Kredit durch einen neuen mit verbesserten Zinsen abzulösen. Ein Hoch auf die Umschuldung meinst Du nicht auch?

Autor: Tina Müller (übertragen an Marcel Rübesam am 21.04.2019)

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